Airport München setzt auf LED

von: Philipp Kapitel 8. Februar 2013, 16:47

Nachhaltigkeitsstrategie

Die Flughafen München GmbH (FMG) hat nach damit begonnen, die bestehende Außen- und Vorfeldbeleuchtung gegen LED-Technik auszutauschen. In umfangreichen Tests in Zusammenarbeit mit der Herstellerfirma wurde die Eignung der Lampen für die Zwecke des Flughafens geprüft. Bereits jetzt sind Lampen auf Teilen der Vorfelder im Nordosten des Airports installiert. An einigen Straßen und Parkplätzen sind keine, in gewohnten Gelb, herkömmlichen Natriumdampflampen mehr im Einsatz, sondern weiße LED-Technik. Die auf dem Münchner Airport verwendeten LED-Lampen brauchen etwa 50 Prozent weniger Energie, und damit Kosten, als die herkömmliche Beleuchtung und haben mit rund 17 Jahren eine eineinhalbmal so lange Lebensdauer. So können schon jetzt, nach der ersten Phase der Umstellung, jährlich rund 122.000 Kilowattstunden Strom und damit 70 Tonnen CO2 (vergl. Rechenbeispiel)eingespart werden. Langfristig kann nach der Umrüstung aller 3000 Lampen der Vorfeldbeleuchtung und 10.200 Lampen der Außenbeleuchtung auf dem Flughafen eine jährliche Einsparung von mehr als 5.000 Tonnen CO2 erzielt werden.

"Um eine Tonne CO2 aufnehmen zu können, muss die Buche etwa 80 Jahre wachsen. Das heißt: Pro Jahr bindet die Buche 12,5 kg CO2. Sie müssten also 80 Bäume pflanzen, um jährlich eine Tonne CO2 durch Bäume wieder zu kompensieren."

Bereits abgeschlossen wurde die Umstellung des Parkhauses P20 auf moderne LED-Technik. Dies senkt den Strombedarf um 39 % und hat somit eine jährliche Einsparung von insgesamt 860 Tonnen CO2 zur Folge.

"12t in den Alltag umgerechnet: 48 x zwischen München und Berlin hin- und zurückfliegen"

Mit diesen Maßnahmen trägt die FMG einem zentralen Ziel ihrer Strategie "Nachhaltigkeit" Rechnung: Danach sollen die von der Flughafengesellschaft beeinflussbaren CO2-Emissionen im Jahr 2020 das Niveau des CO2-Ausstoßes aus dem Jahr 2005 unabhängig vom bis dahin zu erwartenden Verkehrswachstum nicht überschreiten.


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